Hinweise zu diesen Seiten
- Anreise
- Beschreibung der Häuser
- Besondere Lebenslagen und Bedürfnisse
- Buchung und Anmeldung
- Einzelgäste
- Freizeitgestaltung
- Gastfreundschaft über die Grenzen des Bistums Mainz hinaus
- Klöster
- Kosten
- Ordnung der Häuser
- Tagesveranstaltungen
- Tagungsräume
- Übernachtung
- Verpflegung
- Weitere Informationen
Anreise
Die Bemerkungen unter dem Stichwort Anreise sollen eine Vorstellung davon geben, mit welchen Verkehrsmitteln ein Haus erreicht werden kann, ob es eng an das Straßen- und Bahnnetz angebunden ist oder eher abgeschieden liegt.
Eine detaillierte Anreisebeschreibung erhalten Sie auf Anfrage von den einzelnen Häusern.
Beschreibung der Häuser
Einleitend wird jeweils der Charakter eines Hauses kurz beschrieben, verbunden mit Hinweisen, für welche Art von Veranstaltungen bzw. Gruppen sich die Einrichtung eignet.
Besondere Lebenslagen und Bedürfnisse
Wenn ein Haus in besonderer Weise auf kleine Kinder eingerichtet ist, wird dies eigens vermerkt. Dasselbe gilt hinsichtlich seiner Eignung für behinderte Menschen , hier vor allem für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer. Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich bitte direkt an das entsprechende Haus.
Für Menschen in besonderen sozialen Notlagen stehen im Bistum Mainz neben zahlreichen Beratungsstellen auch einige Einrichtungen mit Unterkunfts-möglichkeiten zur Verfügung. Dasselbe gilt für junge Menschen, die im Rahmen ihrer Ausbildung nach Wohnmöglichkeiten suchen oder Interesse an einem kirchlichem Beruf haben.
Buchung und Anmeldung
Im Bistum Mainz steht eine große Anzahl verschiedener Häuser zur Verfügung. Zu bestimmten Zeiten jedoch ist die – vor allem kurzfristige – Nachfrage größer als das Angebot.
In den Tagungshäusern konzentrieren sich die Anfragen vor allem auf die Wochenenden von Herbst, Frühjahr und Frühsommer; manche dieser Häuser haben über die Feiertage sowie während der Schulferien einige Tage geschlossen.
In Freizeit- und Erholungsstätten herrscht demgegenüber vor allem während der Schulferien Hochsaison. Vor allem bei der Planung von Aufenthalten größerer Gruppen empfiehlt sich darum eine Anfrage bereits ca. 18 Monate im Voraus . In einigen Fällen jedoch hat der Eigenbedarf seitens des Hausträgers (zeitlichen) Vorrang vor Fremdvermietungen.
Mit der Buchung bzw. Anmeldung gehen auch die Veranstalter bzw. Gäste eine gewisse Verpflichtung ein. Bei kurzfristigen Absagen bzw. einer unerwartet starken Reduzierung der Teilnehmerzahl ist es für die Häuser nicht mehr möglich, die frei gewordenen Kapazitäten anderweitig zu belegen; darum werden in solchen Fällen den Veranstaltern Ausfallskosten in Rechnung gestellt.
Details sind auch hier den Informationsblättern der jeweiligen Häuser zu entnehmen bzw. in individueller Absprache mit der jeweiligen Hausleitung zu klären.
Einzelgäste
Nicht nur Gruppen, auch Einzelpersonen, die Interesse an kirchlicher Gastfreundschaft haben, finden auf diesen Seiten viele Anregungen.
Seitens der Häuser mit eigenem Veranstaltungsprogramm bietet sich für Einzelgäste eine Fülle von Angeboten, wie z.B. Wochenendtagungen zu verschiedenen religiösen, kirchlichen, gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Themen mit vielfach hochkarätigen Referenten und Referentinnen, begleitete Besinnungstage und Exerzitien sowie zahlreiche kreative, handwerkliche oder der Gesundheit von Leib und Seele gewidmete Veranstaltungen unterschiedlicher Dauer. Die meisten dieser Angebote können gern auch von Menschen ohne kirchliche Bindung in Anspruch genommen werden.
In Einrichtungen, die ausschließlich der Durchführung von Bildungsveranstal-tungen dienen, ist die Beherbergung von Einzelgästen außerhalb einer Teilnahme an solchen Verananstaltungen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht gestattet.
In Einrichtungen, die besonders der Erholung von Leib und Seele dienen, sind Einzelgäste bzw. Ehepaare und Familien unabhängig von einer Teilnahme an Gruppenfreizeiten und -veranstaltungen willkommen.
Freizeitgestaltung
Unter dieser Rubrik finden sich Hinweise auf Spiel- und Sportmöglichkeiten. Sie beziehen sich z.B. auf Brett- und Kartenspiele, Tischtennisplatten oder einfache Außensportplätze zum Volleyball- oder Fußballspielen.
Gastfreundschaft über die Grenzen des Bistums Mainz hinaus
Willkommen als Gäste im Bistum Mainz sind nicht nur Menschen und Gruppen aus dem Gebiet der Diözese. Die Gastfreundschaft bezieht sich auch auf Gäste und Gruppen anderer Bistümer sowie der evangelischen Kirchen und vielfach auch aus nicht spezifisch kirchlichen Bereichen. Umgekehrt stehen für Personen und Gruppen aus dem Bistum Mainz auch Tagungsstätten und Ordenshäuser anderer Diözesen bzw. der evangelischen Landeskirchen offen.
Klöster
Auch einige Klöster beherbergen Gäste. Dieses Angebot von "Tagen im Kloster" erfreut sich heute großer Beliebtheit.
Klöster sind jedoch nicht mit Hotels zu verwechseln. Männer und Frauen, die individuell die Gastfreundschaft eines Klosters in Anspruch nehmen, sind persönliche Gäste der jeweiligen Ordensgemeinschaft.
Vor allem in Klöstern ohne angeschlossene Tagungsstätte bedeutet das zugleich, dass die Gäste in räumlicher Nähe oder sogar innerhalb des Wohn- und Lebensbereiches der Ordensleute untergebracht und in den Tagesrhythmus der Gemeinschaft eingebezogen werden.
In einigen Fällen ist das Angebot begrenzt auf Menschen, die für ihre eigene Lebensplanung das Leben eines Ordens zunächst unverbindlich, aber doch zugleich sehr intensiv kennen lernen möchten. In Klöstern, die über größere Gästehäuser verfügen, sind die Möglichkeiten der Gestaltung eines privaten Aufenthalts im Allgemeinen etwas freier und stehen Menschen offen, die für einige Tage in einer Atmosphäre der Stille und Besinnung neue Kraft und Orientierung aus dem Glauben gewinnen möchten.
Die Ordensleute sind dabei nach Möglichkeit zu einer geistlichen Begleitung ihrer Gäste gerne bereit. Für Menschen in schwereren psychischen Krisen ist das Angebot von "Tagen im Kloster" im Allgemeinen jedoch nicht geeignet; für sie empfiehlt sich ein Kontakt zu speziellen psychologischen Beratungsstellen der Kirche oder zu hierfür besonders ausgebildeten und erfahrenen Seelsorgern und Seelsorgerinnen.
In jedem Fall ist bei privaten Aufenthalten in einem Kloster zuvor eine genaue Absprache mit der jeweiligen Ordensgemeinschaft zur Klärung der beiderseitigen Erwartungen erforderlich.
Kosten
Die Übernachtungskosten bzw. Tagessätze für Gruppen oder Einzelgäste in den hier aufgeführten Einrichtungen sind je nach Ausstattung, Lage und Leistungsspektrum eines Hauses recht unterschiedlich und in sich z.B. für Schüler, Studenten, Familien mit geringem Einkommen und Rentnern sowie Gruppen des jeweiligen Trägers weiter abgestuft.
Bezüglich der Übernachtungskosten in den einzelnen Häusern setzen Sie sich bitte mit dem jeweiligen Ansprechpartner in Verbindung.
Bei dieser Gelegenheit sei angemerkt, dass die Übernachtungsentgelte der Gäste zur Deckung der Unterhaltskosten vor allem bewirtschafteter Häuser bei weitem nicht ausreichen. Nur durch den Zuschuss von Kirchensteuermitteln bzw. von Eigenmitteln der jeweiligen Träger und vielfältiges ehrenamtliches Engagement kann dieses breite Angebot an Tagungshäusern und Erholungsstätten aufrechterhalten werden.
Auch öffentliche Mittel tragen zum Erhalt dieses Angebots bei, insofern bestimmte Fortbildungsmaßnahmen, Bildungsfreizeiten und Erholungsmöglich-keiten für unterstützungsbedürftige Personenkreise bezuschusst werden.
Ordnung der Häuser
Die Häuser sind geographische nach ihrer Lage in Regionen geordnet.
Tagesveranstaltungen
Wenn Räumlichkeiten eines Hauses auch ohne Inanspruchnahme von Übernachtungen angemietet werden können, ist dies am Hinweis auf die Nutzungsmöglichkeit für eintägige Veranstaltungen ablesbar.
Für Tagesveranstaltungen stehen jedoch vor allem Räumlichkeiten ohne angeschlossenes Bettenhaus, wie z.B. die Gemeindezentren von Pfarreien, Bildungs- und Jugendhäuser (etwa der Verbände) sowie Familienbildungsstätten vor Ort zur Verfügung.
Tagungsräume
Die Hinweise zu den Möglichkeiten der Tagungsräume geben zunächst Auskunft über Anzahl und Kapazität der vorhandenen Tagungs- bzw. Gruppenräume. Es versteht sich dabei von selbst, dass Häuser, die über mehrere solcher Räume sowie mehr als ca. 30 Betten verfügen, gleichzeitig für voneinander unabhängige Veranstaltungen belegt werden können, kleinere Häuser mit begrenzten Kapazitäten jedoch nicht.
Mit den Bemerkungen zu Medien und Moderationsgeräten sind Vorrichtungen wie Tafeln, Pinwände, Flipcharts, Projektoren und Abspielgeräte gemeint. Sofern Musikinstrumente im Haus vorhanden sind, wird dies eigens erwähnt; darüber hinaus eignen sich vor allem Häuser in ungestörter Alleinlage zum Musizieren, wenn man die nötigen Instrumente mitbringt.
Übernachtung
Unter dieser Überschrift finden sich Angaben über die Bettenkapazität eines Hauses, meistens auch über Zahl und Art der zur Verfügung stehenden Schlafräume sowie die sanitäre Ausstattung der einzelnen Zimmer bzw. des Hauses insgesamt.
Wenn ein Haus in besonderer Weise auf kleine Kinder eingerichtet ist, wird dies eigens vermerkt. Dasselbe gilt hinsichtlich seiner Eignung für behinderte Menschen, hier vor allem für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer.
Verpflegung
Bei bewirtschafteten Häusern umfasst eine Vollverpflegung Frühstück, Mittag- und Abendessen, oft auch (auf Wunsch) einen Nachmittagskaffee. Hinsichtlich der Zahl der in Anspruch genommenen Mahlzeiten können mit den meisten Häusern detaillierte Absprachen getroffen werden.
Bei Selbstverpflegerhäusern ist in allen Fällen davon auszugehen, dass die Einrichtung der Küche(n) mit Gas- oder Elektroherden, Kühlschrank und Geschirr dem Bedarf der maximalen Gruppengröße entspricht; unterschiedlich sind jedoch die Regelungen hinsichtlich Geschirr- und Handtüchern, Putzmitteln und Bettwäsche, die in einigen Häusern von den Gästen mitgebracht werden müssen.
Weitere Informationen
Fast alle in dieser Broschüre aufgeführten Häuser verfügen über eigene Informationsblätter, in denen sich noch genauere Angaben zu Möglichkeiten und Leistungen, Nutzungsbedingungen, Kosten und Anfahrtswegen finden.
Bei den größeren Tagungszentren können die Veranstalter auf differenzierten Anmeldungsbögen nach dem Baukastenprinzip Zahl und Art der benötigten Räume und Moderationsgeräte sowie Sonderwünsche wie zusätzliche Kaffee- und Getränkeangebote zusammenstellen.
Wir würden uns freuen, wenn all diese Informationen vielen bei der Vorbereitung von Veranstaltungen oder Aufenthalten sowie bei ihrer persönlichen Lebensplanung dienlich sein können.
Mögen sie in erfüllte, gesegnete Tage der Begegnung, des Austauschs und der Erholung münden!
Zeichenerklärung
Vollverpflegung
Eigenes Programm
Therapeutisches
Angebot
Tagungsausstattung
Selbstverpflegung
Kloster
Kinder-/ Jugendaus-
stattung
Ferienanlage
Exerzitienmöglichkeit
Zeltplatz